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Kreta

Kreta ist mit 8331231 km2 Fläche die größte griechische Insel und die fünfgrößte Insel im
Mittelmeer. Sie hat eine Länge von 260 km und ist 12 bis 60 km breit. Kreta hat 600159
Einwohner. Das Verwaltungs-, und Wirtschaftszentrum Kretas ist Heraklion mit 140000
Einwohnern.

Da uns Kreta so gut gefiel, wollten wir noch einmal hin.
Auf Empfehlung buchten wir das Royal Belvedere in Chersonissos. Bei der Ankunft, sah
es von der Straße unten auch nicht schlecht aus. Wir betraten die Empfangshalle. Ich
staunte nicht schlecht. Es spiegelte und glänzte. Alles aus Marmor. Aber es sollte anders
kommen. Kaum aus der Halle raus, war es nur noch sehr schlicht. Na ja, man will ja nicht
so kleinlich sein. Aber auf dem Weg zum Zimmer wurde es immer schlichter. Oben
angekommen hatte nichts mehr von dem Glanz der uns so beeindruckte. Man ist trotzdem
guten Mutes. Machen uns nach einer Dusche (auch seeeehr schlicht) auf in den Speisesaal.
Bei dem Buffet fehlen mir vor lauter Schlichtheit die Worte. Die Köche hatten die
Salatblätter einzeln an das Buffet getragen. Wenn man ein etwas größeres Huhn vor sich
hatte war auch schon alles weggegessen.
Nach diesem Tag sind wir erst einmal früh zu Bett. Wir wollten ja in den, wie im
Reiseprospekt beschriebenen Olympiapool springen.
Wie wir am nächsten Tag auch feststellten, war er auch sehr groß, aber für nichts zu
gebrauchen. Ein hässlicher rechteckiges kaltes Wasserbecken. Direkt am Pool gab es eine
Snackbar. Der Koch saß den ganzen Tag in seiner Ecke. An seiner Kochjacke konnte
man jedes Mal ersehen was heute auf dem Speiseplan stand. Obwohl es fast nur Fritten,
Eis, Popcorn und Sandwiches gab. Wir hatten uns nicht oft in diesem "Luxusschuppen"
aufgehalten. Hatten die Insel mit einem Mietswagen erkundet. Da wir All Inklusive
hatten nahmen wir die ersten Tage ein Esspaket für den ganzen Tag mit. Am dritten Tag
beschloss Willi, wenn schon wieder 2 kleine Brötchen, 2 Apfelsinen und 2 kleine
Hühnerkeulchen drin sind, möchte ich aber nichts. Womit diese Sache für den Rest
des Urlaubes auch geklärt war. Abends im Hotel war es fast nie möglich
noch einen Absacker zu bekommen. Ab 22.00 Uhr saß das Personal pöbelnd und
angetrunken auf dem Tresen. Erwähnenswert wäre noch das abendliche "Theater". Für
das man keine Kosten und Mühen scheute. Es bestand aus einer viereckigen Plattform,
dahinter einem schwarzen Tuch bespannt. Die Dauer des Volkloreauftrittes: 1Stunde.

Wir sind abends nach Chersonissos. Ein sehr schönes Städtchen. Es gibt viele Bars und
Restaurants in denen wir uns sehr wohl fühlten. Auch die Gastfreundschaft wird sehr
groß geschrieben. Das Essen war auch sehr lecker. Nicht nur nachts, auch tagsüber ist
Chersonissos sehr Interessant. Oberhalb im Westen des Ortskerns liegt eine
Ausgrabungsstädte. Die Überreste von zwei christlichen Kirchen mit Fußbodenmosaiken.
Unsere Autoroute führte uns nach Malia. Hier findet man kaum Ruhe. Abgeschiedenheit
gibt es nur im alten Hafen, im Osten des langen Sandstrandes. Zwischen Küstenstraße und
Meer liegen die Ruinen des minoischen Palastes von Malia.
Jedes Mal aufs Neue beeindruckt mich Knossos. Der minoische Palast von Knossos
sollte am Anfang jeder Beschäftigung mit der kretischen Archäologie stehen. Der ganze
Komplex zwischen 2000 und 1450 v. Chr. bestand aus etwa 1400 Räumen. Das Zentrum
bildet der 53 m lange und 28 m breite Zentralhof.
In Rethymnon hat einen sehr schönen kleinen Hafen. Wir suchten uns ein gemütliches
kleines Restaurant. und fühlten uns richtig wohl. Wenn Willi länger als drei Tage in der
Sonne ist, hat er einen sehr südländischen Touch. Wobei man immer denket, dass er ein
Einheimischer. Man will ihm dann immer in der Landessprache die Speisekarte erklären.
Bali ist ein sehr schönes Fischerdorf. Mir ist es zu abgeschieden und hat zu viele Stufen.
In Fodele machten wir eine längere Rast. Das Wetter spielte nicht so richtig mit.
Wir hatten unsere Jacken an, saßen am Wasser und genossen die herrliche Ruhe.
Durch Elunda sind wir nur hindurch gefahren und habe mir deswegen von dort kein Bild
machen können. Man kann von dort aus die Insel Spinalongka mit dem Boot erreichen.
Habe mir sagen lassen, dass es sehr interessant ist.
Von dort aus ging es weiter nach Agios Nikolaos, Vielleicht ein bisschen zu viel Rummel.
Durch die kleinen Gässchen zu laufen war aber schön.
Wir haben unseren Weg in die Höhe fortgesetzt: nach Lasithi. Man hört immer von den
tollen Windmühlen mit ihren weißen Segeln. Auch das zweite Mal fanden wir nur ein
paar heruntergekommene Ruinen vor. Sollte man euch eine Tagesfahrt nach Lasithi
andrehen wollen, lasst die Finger davon.
Nun ein absoluter Geheimtipp. Die Taverne Kares in Krassi. Ein kleines Häuschen, mit
ein paar Tischen und einem Holzkohlegrill. Nicht nur ein romantisches Fleckchen Erde
für Zwei. Auch das Essen ganz lecker. Wir bestellten nichts von der Speisekarte.
Wir sagten dem Koch, dass wir nur etwas typisch Griechisches möchten. Von allem
etwas. Und ich kann euch sagen, was da alles auf dem Tisch stand, mir läuft jetzt
noch das Wasser im Munde zusammen.
Ein schöner Urlaub. Kreta wir kommen wieder. Aber dann in das Hotel Nana Beach.
Ein tolles Hotel. Es sind noch kleine Häuschen in der Anlage integriert. Das Essen ist
ausgezeichnet. Ich brauche nicht einmal ein Detail besonders hervorheben. Im Nana
Beachstimmt alles.